Ich back's mir: Klassischer Marmorkuchen

Ladies and Gentlemen, es ist wieder Zeit für die monatliche Kuchenschlacht! Auch im März hat Clara von Tastesheriff wieder zum kollektiven Kuchenbacken aufgerufen. Thema diesmal: Es wird gegugelt!
Das letze Mal gegugelt wurde hier übrigens genau vor einem Jahr mit einem leckeren Apple-Carrot-Cake, allerhöchste Zeit also mal wieder die wunderschöne Glas-Gugelhupfform aus dem Schrank zu holen und mit einem Kuchen zu beglücken.




Schnurstracks habe ich mich für einen klassischen Marmorkuchen entschieden. Rührkuchen kommen bei mir relativ selten auf die Kuchentafel und an den letzten gebackenen Marmorkuchen kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Gedacht, gesagt, gebacken. Das Rezept habe ich bei Stefanie gefunden und kann es sehr empfehlen!

Für einen Marmorgugel benötigt ihr:

250 g weiche Butter
250 g Rohrzucker
Mark einer Vanilleschote
5 Eier
150 ml Schlagsahne
1 Prise Salz
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade

Und so geht's:

1) In einer Schüssel die Butter mit dem Rohrzucker und dem Mark der Vanille schaumig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Eier nach und nach dazugeben, dann die Schlagsahne und die Prise Salz hinzufügen und alles gut verrühren.

2) Die Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad bei sanfter Hitze schmelzen lassen, dann beiseite stellen. (Attentione! Die Schüssel im Topf darf die Wasseroberfläche nicht berühren und das Wasser darf nicht kochen.)

3) Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform buttern und mehlen.

4) In einer zweiten Schüssel das Mehl und das Backpulver mischen, über die Eier-Butter-Masse sieben und unterheben.

5) Die geschmolzene Schokolade mit der Hälfte des Teiges verrühren.

6) Erst den hellen und dann den dunklen Teig in die Form füllen. Mit einer Gabel durchziehen, so dass eine zauberhafte Marmorierung entsteht.

7) Auf der untersten Schiene für ca. 1 h backen. (je höher die Form, desto länger braucht der Kuchen, deshalb am besten die Stäbchenprobe machen. Mein Kuchen hat 90 Minuten benötigt.)

8) Nach dem Backen 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen. (Sollte sich der Gugel nicht so gut aus der Form lösen, kurz ein feuchtes, kühles Geschirrtuch darumwickeln und dann stürzen.)




Mit etwas Puderzucker bestäuben und Tadaa! fertig ist er, der Marmor-Gugel-Traum. Schmeckt hervorragend mit einer Tasse heißer Schokolade oder einem Kaffee mit ordentlich Milchschaum. Es gibt nichts Schöneres, als ihn hineinzutunken. Aber auch ohne Getränk ist er famos. Klassisch, einfach. gut.

Was gugelt ihr am liebsten?

Alle Blogbeiträge zu #ichbacksmir findet ihr hier.

Bon appétit!


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