Frühstücksglück N°4: Es grünt so grün - grüne Smoothies

Schon länger sind sie in aller Munde, omnipräsent und gehypt in der Blogosphäre und auch mein Frühstück dürfen sie regelmäßig beglücken : grüne Smoothies. Sie sehen verdammt gesund aus, das könnte den ein oder anderen Skeptiker wohl abhalten. Sie sind es in der Tat, schmecken aber nicht so. Je nach den gewählten Zutaten sind sie einfach unglaublich lecker. Also warum immer zuckrigsüße Smoothies in sämtlichen Pastellschattierungen schlürfen, wenn die Abwechslung in Gestalt eines vielversprechenden Gesundmachers in elegantem Grün daherkommt?

Grüner Smoothie Rezept Zitronenbaiser
Grüne Smoothies sind nicht nur eine tolle Alternative für das tägliche Frühstück, sondern auch eine wunderbare Sache wenn man sich, noch bestens gewappnet mit Neujahrsvorsätzen, etwas Gutes tun möchte.
Denn, haltet euch fest: Sie pushen des Immunsystem, die körpereigenen Entgiftungsprozesse und die Laune. Sie geben Energie, beleben die Fantasie und sind schnell zuzubereiten. Und wer morgens noch keine großen Portionen fester Nahrung herunterbringt, kann so auf fantastische Weise schon einmal eine große Portion Vitamine, Antioxidantien, Nähr- und Vitalstoffe tanken.

Also nicht lange nachdenken, Zutaten schnappen und den Mixer anwerfen!

Als Orientierung könnt ihr euch zum Einstieg an die Drittel-Regel halten, d.h.
1 Drittel Blattgemüse
1 Drittel Flüssigkeit (200-300 ml)
1 Drittel Früchte

Und so geht's:

Das Blattgemüse gebt ihr zusammen mit der Flüssigkeit in einen Standmixer oder ein hohes Gefäß, um alles anschließend gut mit dem Pürierstab zu mixen. Dann könnt ihr das gewünschte Obst (oder für Fortgeschrittene: noch mehr Gemüse) dazugeben und alles noch einmal zusammen gut durchpürieren.
Durch das Pürieren werden die Zellen der Zutaten aufgebrochen und man kann die Nährstoffe noch besser aufnehmen. Nach dem Mixen trinkt und genießt ihr euren Smoothie am besten sofort, denn durch das Pürieren der Zutaten findet eine schnellere Oxidation statt.
In meinem Smoothie sind heute eine Hand voll Feldsalat, 300 ml Kokoswasser, 1 Banane, ein paar Weintrauben, ein Stück Gurke und ein Teelöffel Chiasamen.

Das Schönste am Smoothen: der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt also einfach das Obst und Gemüse nehmen, das sich gerade im Kühlschrank findet und roh verzehrbar ist.

Das heißt, in euren Smoothie können Blattgemüse und Blattsalate (Spinat, Feldsalat, Kohlrabi-, Radischen- oder Möhrengrün, Grünkohl, Rucola, Löwenzahn,...) und Kräuter (Minze, Basilikum, Petersilie, Dill, ...) hüpfen. Für die Flüssigkeit sorgen mit dem größten Vergnügen Wasser, Kokoswasser, Mandel-, Reis-, Hafer-, Soja-Milch oder frisch gepresster Orangensaft. Und den Geschmack peppen Früchte wie Bananen, Äpfel, Weintrauben, Blaubeeren, Himbeeren, Birne, Pflaume, Mango und Ananas auf. Wichtig ist dabei nur, dass das Obst und Gemüse frisch ist und von sehr guter (Bio-)Qualität.

A smooth day is a good day.

Bon appétit!


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