Herbstliches Suppenglück II: Süßkartoffelsuppe mit Curry

Farblich könnte man meinen, es gibt schon wieder Kürbis. Aber weit gefehlt. Es ist die Süßkartoffel, die diese Suppe beglückt. Also eine Kartoffelsuppe? Nein nicht ganz, außer den Namen und die Knollenform hat die Süßkartoffel nichts mit ihren vermeintlichen Verwandten gemeinsam. Im Gegensatz zu den heimischen Knollen strotzt sie geradezu vor Nähr-und Vitalstoffen. Vitamine, Minerale, Balaststoffe, Entzündungshemmer, Antioxidantien en masse. Eine Wunderknolle quasi. Ein Wunder quasi auch, dass ich die Süßkartoffel erst im letzten Winter für mich entdeckt habe, aber umso lieber kommt sie jetzt bei mir auf den Teller - roh zum Knabbern, gebacken als Süßkartoffel-Wedges aus dem Ofen (der reinste Wahnsinn zusammen mit Sour Cream) oder eben als Suppe. Wen diese Vorzüge noch nicht überzeugen, diese Suppe ist nicht nur vegan und glutenfrei, sondern auch sehr lecker! Also ran an die Kartoffel und den Kochtopf!



Für 4 sättigende Portionen Süßkartoffel-Suppe benötigt ihr:

1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
4 mittlere oder 2 sehr große Süßkartoffeln
2 EL Kokosöl (gibt es z.B. im Biomarkt)
1 EL Currypulver (z.B. Madras Curry)
Saft einer Limette
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
500 ml heiße Gemüsebrühe
2 EL Rohrohrzucker
eine Handvoll (gefrorene) Erbsen
zwei Handvoll frischer Spinat
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
evtl. etwas Petersilie (oder Koriander) zum Garnieren

1) Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln gründlich waschen und in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden.

2) Kokosöl in einem großen Topf vorsichtig erhitzen, die Zwiebel dazugeben und ca. 5 Minuten glasig dünsten. Den Knoblauch und das Currypulver hinzufügen und ca. 30 Sekunden mitdünsten. Dann die Süßkartoffelwürfel in den Topf geben, mit dem Saft der Limette beträufeln und mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, dann noch den Zucker unterrühren und alles etwas salzen. Die Suppe für ca. 20-30 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind.

3) Zu der Suppe (püriert wenn ihr mögt) die Erbsen geben und kurz mitkochen, anschließend den Spinat unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garnieren.

Bon appétit!

Labels: , , ,